Anleitung: W203 M271 C200 Kompressor Teillastentlüftungsschlauch gerissen

In diesem Artikel möchte ich euch die Symptome eines gerissenen Teillastentlüftungsschlauch beim W203 C200 Kompressor mit dem motor m271 schildern und wie man die insgesamt drei Schläuche der Teillastentlüftung wechselt.

Symptome

  1. Ein sehr deutlicher Hinweis ist ein unruhiger Leerlauf
  2. Die OBD-Fehler P2029-001 oder P2029-002 können auftreten.
  3. Öl-Schlammbildung zwischen Klimakompressor und Kompressor

Auf einer längeren Autobahnfahrt ging unter Vollast bei mir der Motor ins Notlaufprogramm. Das spätere auslesen ergab die OBD-Fehlercodes P2029, P0238 und P2014.

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Dies könnten Fehler sein, die im Motorsteuergerät abgelegt wurden.

 

OBD-2-Fehler P2014

Oder auch “Stellmagnet Nockenwellensteuerung Kurzschluss nach Plus” genannt, lies mich darauf schließen, dass der Nockenwellensensor/Nockenwellenmagnet kein Signal lieferte, ein Blick auf die Stecker zeigte, dass diese wieder voller Öl waren, sogar die Pins. Danach säuberte ich den Nockenwellenmagneten und löschte die Fehler.

Der Motor lief eigentlich recht souverän, manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass er sich sehr anstrengen musste. Zwei Tage später bemerkte ich jedoch, dass der Leerlauf zunehmend unruhiger wurde, mittlerweile schüttelte sich der Motor so stark, dass man dies im Innenraum zu spüren bekam.

Zudem vernahm ich ein deutliches Zischen von ca. 1 bis 2 Sekunden, nachdem man den Motor abstellte.

OBD-2-Fehler P2029

Reist einer der beiden oberen Schläuche der Teillastentlüftung, kann es passieren, dass der gesamte, oder zumindest ein Teil des Ladedrucks durch diesen Riss verloren geht, dies passiert natürlich nur, wenn im Ansaugtrackt ein Überdruck herrscht, dies hätte in Verbindung mit dem Riss einen deutlichen Leistungsverlust zur Folge und des weiteren einen OBD-Fehler, wie P2029 (Gemisch zu mager/zu fett).

Im Leerlauf herrscht jedoch ein starker Unterdruck im Ansaugtrackt, was zur Folge hat, dass durch diesen Riss Falschluft (und so ziemlich jeder andere Mist) in die Ansaugbrücke gesaugt wird. Gerade bei warmen Motor hat dies zur Folge, dass der Leerlauf sehr unruhig ist.

OBD-2-Fehler P0238

Durch den entweichenden Ladedruck direkt vor der Ansaugbrücke meldet der Ladedrucksensor (Welcher sich so gesehen auf der gegenüberliegenden Seite der Drosselklappe befindet), dass der Ladedruck unplausibel wäre.

Reparaturanleitung

Fakt ist, ihr kommt nicht drum herum, euch die drei Schläuche genauer anzusehen. Auch ich habe den bekannten Trick mit dem Bremsenreiniger versucht, dabei sprüht man den Bremsenreiniger zwischen Luftfilterkasten und Kompressor (und zwischen Kompressor und Motorblock) und beobachtet die Drehzahl, wenn diese schwankt, deutet das auf einen Riss hin. Sollte der Motor keine Reaktion zeigen (so wie meiner), dann versucht einen Blick unter den Luftfilterkasten und unter den Kompressor zu werfen, solltet ihr dort viel und vor allem frisches Öl erkennen, dann deutet dies auf einen gerissenen Schlauch hin.

In meiner Anleitung zum Wechsel der Riemenscheibe und des Öls vom Kompressor habe ich bereits beschrieben, wie man den Kompressor im M271 ausbaut.

Auf diesem Bild hier sieht man übrigens wunderbar die Unterseite des Kompressors. An der Unterseite konnte man frische Öl-Tropfen sehen, auch der Motorraum sah bei mir nicht besser aus.

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Die Unterseite des Kompressors. Wie man deutlich sieht, ist diese voll mit Motoröl.

 

Nachdem ihr den Kompressor ausgebaut habt, müsste der Motorraum folgendermaßen aussehen.

Auf dem Bild sehr ihr direkt oberhalb des Klimakompressors einen 3-getilten Schlauch mit einem Ventil und einem Reduzierstück, welches am Motorblock befestigt ist. Dies ist der gesamte Teillastentlüftungsschlauch. Sollte übrigens die Region um diesen Schlauch sehr ölig sein, so könnt ihr bereits von einem Defekten/gerissenen Schlauch ausgehen, da der Überdruck im Kurbelwellengehäuse den Ölnebel schön im Motorinnenraum verteilt hat.

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Der Bereich um die Teillastentlüftungsschläuche ist voll mit Ölschlamm.

 

Hier seht ihr die gerissene Stelle von meinem Schlauch, es war der kleinste von den drei Schäuchen, welcher direkt vor dem Ventil kommt.

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Hier sieht man deutlich den ‘kleinen’ Riss im Teillastentlüftungsschlauch.

 

Teilenummern

Die Schläuche

  • A271 018 12 82 (Der obere Schlauch) Nr 122
  • A271 018 15 82 (Der mittlere kleine Schlauch) Nr 120
  • A271 018 14 82 (Der untere Schlauch) Nr 107 

Das Ventil

  • A271 018 03 29 Nr 113

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Und bitte wechselt auf Anhieb grad alle drei Schläuche und das Ventil, denn die Arbeit steht im keinen Verhältnis zu den Kosten, die ihr habt.

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Die neuen Schläuche mit samt der Dichtungen für Ansaugbrücke und Drosselklappe.

Und wenn man schonmal alles auseinander hat, habe ich grad die Dichtungen an der Ansaugbrücke, sowie an der Drosselklappe gewechselt. Die Materialkosten betrugen insgesamt 40,06€. (siehe Bildausschnitt der Rechnung)

Teileliste
Hier die Rechnung von Mercedes für die neuen Dichtungen und Schläuche.

OBD-2-Fehler P0171

…oder auch Gemischbildung zu mager” genannt; klingt logisch, wenn der Motor an der falschen Stelle Falschluft zieht.

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Mittels einem OBD II Auslesegerät ergab sich folgender Fehler.

Nachdem alles wieder zusammen gebaut war und ich den Motor startete, war leider nicht alles wieder gut. Leerlauf immer noch unruhig, aber der in der Beschleunigung hat der Kleine deutlich wieder zugelegt. Doch dann kam diese grässlich gelb leuchtende Motorkontrollleuchte wieder an. Ein Fehlerauslesen ergab P0171, irgendetwas klingelte in meinem Kopf, denn diesen Fehler kannte ich bereits. Ein Blick unter die Motorhaube und mir blitzte sofort der weise Unterdruckschlauch entgegen, der nicht an seinem Platz war.

Das Bild zeigt, zeigt den weisen Unterdruckschlauch, der Richtung Kotflügel verschwindet und auf den schwarzen Unterdruckschlauch gesteckt wird, der Richtung Ansaugbrücke verläuft.

IMG_2879
Nicht vergessen! Den weiß/schwarzen Unterdruckschlauch wieder aufstecken, sonst droht eine leuchtende Motorkontrolleuchte.

 

Zusammenfassung
W203 M271 C200 Kompressor Teillastentlüftungsschlauch gerissen
Artikeltitel
W203 M271 C200 Kompressor Teillastentlüftungsschlauch gerissen
Beschreibung
Die üblichen Symptome eines gerissenen Schlauchs der Kurbelwellengehäuseentlüftung sind ein unruhiger Leerlauf und evtl. ein Motor im Notlaufprogramm.
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Kommentare

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24 Gedanken zu „Anleitung: W203 M271 C200 Kompressor Teillastentlüftungsschlauch gerissen

  • 1. Oktober 2015 um 12:42
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    Moin, ich fürchte ich habe das hier beschriebene Problem, allerdings ohne die Warnleuchten.
    Allerdings den unruhigen Lauf des Motors vor allem wenn ich verbraucher zuschalten wie Klimaanlage oder das Lenkrad im Stand voll einschlage. Alles seit einem Wechsel der Zylinderkopfdichtung.
    Außerdem habe ich inzwischen das Problem das im Stand oder bei sehr sehr langsamer Fahrt die Bremskraftunterstützung nicht immer voll arbeitet. Das Pedal wird dann sehr hart und man muss extrem drauf treten. Kann dies direkt mit dem Problem an der Druckleitung zusammenhängen?

    Antwort
    • 1. Oktober 2015 um 20:14
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      Also ein ruckeln im Stand kann viele Ursachen haben. Meistens ist es Falschluft, ob es die Teillastschläuche sind, kann man nicht genau sagen, am Besten einfach mal alle Schläuche überprüfen, ruhig auch mal mit Startpilot einsprühen, und dabei hören, ob sich an der Drehzahl was tut.
      Das Ruckeln beim Benutzen der Lenkung und dem Klimakompressor habe ich auch, das liegt denke ich mal daran, dass der Motor einfach “schwach” ist. Sobald ich die Klima einschalte, merkt man, wie es den Motor zusätzlich belastet, das haben aber alle kleinen Vierzylinder Motoren, die ich kenne.
      Zu deinem Problem mit der Bremskraft, das hört sich schwer danach an, dass dein Bremskraftverstärker den unterdrück nicht mehr halten kann. Hier müsste man prüfen, ob die Vakuumpumpe noch ordentlich läuft, dazu habe ich auf meiner Seite auch einen Beitrag. Dann solltest du prüfen, ob die Ventile für die Unterdruckschläuche noch ordnungsgemäß arbeiten, das kann man einfach durch reinpusten/ziehen testen.

      Antwort
  • 24. Oktober 2015 um 19:20
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    Hallo,

    weisst du vielleicht wohin der weiße Unterdruckschlauch hinführt? Bei minen CLk war der nicht in dem schwarzen Schlauch aus der Ansaugbrücke gesteckt, sondern stand einfach da.

    Antwort
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  • 9. November 2017 um 18:41
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    Hi Patrick,
    super Anleitung, vielen Dank dafür! Habe es am Samstag selbst erledigt. ZIemliches gefummel, aber war zu zweit gut machbar. Bei mir wurde vom Vorbesitzer der obere chlauch schon getauscht, dieser sah relativ neu aus. Die unteren beiden waren so porös, dass sie beim Abziehen komplett zerrissen sind.
    Als ich eben die Anleitung nochmal durchgegangen bin, ist mir aufgefallen, dass ich irgendwo die Quetsch-Schelle abgemacht habe, aber keine neue mehr verbaut habe. Und jetzt auch nicht mehr weiß, wo diese hingehört.
    Irgendwo ziemlich weit rechts vorne.. in der nähe vom ABS Steuergerät. Ich meine an einem Schlauch der nach unten führt, bin mir aber nicht mehr sicher..
    Auf dem Bild bei Teil 115 bzw 117 vom Gefühl her?

    Weißt du das zufällig noch- und kommt man dort ohne alles wieder ausbauen zu müssen dran?

    Apropos: Das Ölwechsel am Kompressor zwar zwingend notwendig- bei mir kamen nur noch2 Tropfen Öl raus.

    Viiiiiieellleiiiicht kommt im Frühling noch ein kleineres Laderrad drauf. Aber dafür muss ich den Rest erstmal alles beheben.. :-/

    Danke und viele Grüße!

    Antwort
    • 9. November 2017 um 22:03
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      Spätestens wenn der Schlauch abfliegt wirst du merken, wo sie gefehlt hat 😀

      Ach ich würde mir da jetzt keine Gedanken machen, wenn du sowieso das kleine Laderrad verbauen willst, muss der Kompressor eh raus, dann machst du dir die Arbeit nur einmal, anstatt die ganze Geschichte wieder auseinander zu nehmen, nur um die Schell anzubringen.

      Ohje, wenn da nur noch so wenig drinne war. Wie viel hat der Kompressor gelaufen? Bei mir war auch nicht mehr so viel Öl im Kompressor, aber da hatte er schon 140.000km gelaufen.

      Liebe Grüße

      Antwort
  • 20. Dezember 2017 um 14:09
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    Eine Frage , wohin geht der weiss schwarze Schlauch ? Mir wurde gesagt der Ladedrucksensor bzw Atmospährendrucksensor hat keinen Unterdruckschlauch bei meinem Fahrzeug (?) und wäre derselbe wie der Saugrohrsensor

    Schlüsselnummern 0999 und AKN C200 Kompressor aus EZ 1/07

    Ich habe auch einen Leistungsverlust mit Fehlermeldung Ladedruck

    Es wurden getauscht:

    Bypassklappe, Nockenwellenversteller, Steuerketten, LMM , Kabelbaum , etc etc

    Antwort
    • 20. Dezember 2017 um 14:45
      Permalink

      Hallo,

      Der Motor hat einen Drucksensor in der Ansaugbrücke und einen Drucksensor außen am Filterkasten (für den Atmosphärendruck). Ohne die beiden Sensoren könnte man auch nicht den Ladedruck messen.

      Ladedruck = Saugrohrdruck – Atmosphärendruck.

      Wohin der Schlauch geht, weiß ich nicht mehr.

      Grüße,
      Patrick

      Antwort
  • 20. Dezember 2017 um 17:42
    Permalink

    Die Frage ist , wieso Du geschrieben hast das ohne das aufstecken des weiss-schwarzen Unterdruckschlauches eine brennende MKL droht. Weil meiner Information nach gibt es da keinen Unterdruckschlauch , oder gibt’s da unterschiedliche Versionen ?

    Antwort
    • 21. Dezember 2017 um 23:29
      Permalink

      Richtig, wenn der Schlauch ab ist, zieht der Motor zu viel Falschluft.
      Ich weiß nicht mehr, wofür der Schlauch war. Er ging Richtung Kotflügel, könnte mir denken, dass er in manchen Versionen nicht verfügbar ist.
      Müsste ich im WIS mal genauer nachsehen.

      Antwort
  • 22. Dezember 2017 um 07:08
    Permalink

    Der weiße Schlauch wird in einer Unterdruckleitung aufgesteckt, die das Herunterklappen der Fondkopfstützen und die Leichtweitenregulierung bei FZG ohne Xenon betätigt.

    Antwort
    • 22. Dezember 2017 um 09:29
      Permalink

      Mein Auto hatte Xenon und keine automatischen Fodkopfstützen.
      Komisch.

      Gut vielleicht ist der Schlauch einfach immer vorhanden.

      Antwort
      • 22. Dezember 2017 um 19:33
        Permalink

        Alle Ausführungen haben die Unterdruckleitungen für die Leuchtweitenregulierung verbaut. Das ist etwas komisch, dass ein Hersteller Material verschwendet. Mein CLK hat auch Bixenon und die Leitungen zu den Scheinwerfern sind verbaut, auch wenn sie keine Funktion haben.

        Antwort
  • 7. April 2018 um 14:07
    Permalink

    Hi, großes Dankeschön erstmal für die super Anleitung hier!
    Ich hatte auch defekte Unterdruckschläuche und habe sie mal eben ersetzt. Leider tat sich direkt danach das nächste Problem auf: Beim starten des Motors gab es zu Anfang ein Geräusch wie beim startenden Diesel…meiner ist aber ein W203 180K benziner und das Geräusch war vorher auch nicht da. Dazu kam ein dröhnen um unteren Drehzahlbereich bis ca. 1700U/min, bei zügigem beschleunigen, welches vorher auch nicht da war.
    Nun gut, ich habe alle Verbindungen überprüft,Hitzebleche und Auspuffrohre… Ich habe sogar auf verdacht die Motor- und Getriebelagerung erneuert. Leider brachte nichts eine besserung.
    mir ist aufgefallen, dass bei wärmerer Aussentemperatur das Geräusch beim starten weniger bis gar nicht vorkommt. Betriebswarmer oder kalter Motor machen dabei komischerweise keinen Unterschied.
    Hat irgendwer eine Idee?

    Antwort
    • 7. April 2018 um 17:09
      Permalink

      Das Geräusch war vor dem Wechsel der Schläuche nicht?
      Beschreib das Geräusch doch bitte nochmal genauer, ich kann mir wenig unter einem typischen Dieselstart vorstelle 😀
      Das Geräusch ist immer ab Leerlauf bis 1700U/min vorhanden?
      Riemen schon abgenommen und getestet?
      Ist das Geräusch im Leerlauf vorhanden?
      Klimakompressor an/aus kein Unterschied?

      Antwort
      • 7. April 2018 um 18:06
        Permalink

        Hi Patrick.
        Das Geräusch hört sich an wie ein startender Trecker, also ziemlich laut und nagelnd (nur während des Startvorgangs) ab und an spürt man auch einen leichten Schlag im Lenkrad, passend zum Geräusch. Danach im Leerlauf alles normal. Erst beim “zügigen” beschleunigen kommt ein lautes brummen/vibrieren im unteren Drehzahlbereich dazu, was wirklich störend ist. Das Geräusch erinnert mich an meine alte Mofa, wenn ich den Luftfilter ausgebaut hatte und dann vollgas gegeben habe .(Luftfilter ist aber verbaut. Original, kein Sportluftfilter o.Ä.) Bei göffnetem Fenster hört man nichts vom brummen, nur dass der Auspuff etwas undicht ist. bei geschlossenen Scheiben nimmt man das Geräusch besser wahr und ich lokalisiere es aus dem Motorraum direkt vor mir links (also links unter dem Lenkrad irgendwo) könnte es vielleicht diese schwarze box sein, die man wegbauen musste beim Kompressorausbau???
        Interessant ist auch, dass in Rechtskurven das Geräusch beim beschleunigen lauter ist… Darum gehe ich davon aus, dass etwas die Karosserie berührt. Leider kann man das Geräusch nur während der fahrt provozieren.
        Riemen und Umlenkrollen wurden erneuert, da sich mein Thermostat verabschiedet hatte und ich eh alles los hatte… 😉 Klimakompressor an/aus ergibt keinen Unterschied.

        Antwort
        • 13. April 2018 um 06:27
          Permalink

          Puh, schwer zu sagen. Da das Geräusch aber erst nach dem Ausbau aufgetreten ist, würde ich nochmal den gesamten Ansaugtrakt prüfen.

          Antwort
          • 18. April 2018 um 22:56
            Permalink

            Hier nochmal ein Update: ich habe heute alles komplett zerlegt und penibel darauf geachtet,dass alles sitzt,nichts fehlt und alles fest angezogen ist.ich habe sogar NOCHMAL alle Dichtungen erneuert…
            Alle Laufrollen des Riementriebs kontrolliert,aber leider ergab alles keine Verbesserung.
            Ich wollte ein letztes Mal von unten schauen,weil ich immer das Gefühl hatte es berührt irgendwas den Rahmen oder einen Träger…
            Im letzten Augenblick sah ich ein Stück Gewinde was keinen Sinn ergab!ich konnte mir nicht vorstellen,dass man meinen Klimakompressor mit einer Gewindestange spannen kann…und siehe da: es war die untere,lange schraube vom Klimakompressor,die nicht aus dem Loch konnte und immer gegen den Träger kam.so macht das Geräusch auch Sinn.
            Also schraube fest,Geräusch beseitigt,alles gut und ich zufrieden.
            Bei meinem letzten Werkstatt Besuch sagte der Mechaniker noch: wir haben nicht alles auf die Rechnung gesetzt,weil ist ja schön teuer genug…aber der Klimakompressor ist bald reif! – da gab es aber noch keine Probleme…ich vermute das war ein konstruierter Folgeauftrag.

          • 19. April 2018 um 17:19
            Permalink

            Ei ei ei, da muss aber einer mal diese Schraube gelöst haben, von alleine löst die sich nämlich nicht.

            Eine Frage noch, du warst in der Werkstatt und hast selbst auch nochmal hand angelegt? wieso?

  • 19. April 2018 um 17:25
    Permalink

    Ich war wegen einer anderen Sache in der werkstatt.die Hinterachse und der Tank mussten raus um die Bremsleitungen zu erneuern.in der Einfahrt vor der Garage wollte ich das nicht machen und deshalb die Werkstatt.
    Ich weiß diese schraube löst sich nicht von selbst…darum vermute ich die Werkstatt hat sie gelöst.damit ich wiederkomme…

    Antwort
  • 22. August 2018 um 21:41
    Permalink

    Sehr sehr geiler Blog und klasse Erklärt.
    Stell Dir vor ich habe einen Sprinter 3,5 W906 NGT also Erdgas mit dem ML271 Motor.
    Aufgeschreckt durch das Nockenwellen Öl im KabelProblem bin ich hier gelandet. Nun denke ich sollte ich meinem frust Bus doch mal einen Turbolader Ölwechsel gönnen und gleich mal die Kurbelwellenentlüftngsschläuche checken….

    Doch zurück…… Du schreibst hier von einem Rädchentausch und mehr Leistung aber mit Kennfeldoptimierung. Dazu habe ich in Deinem schönen Post hier leider nichts gefunden.

    Kannst Du uns aufklären a) wer wo wie man diese Kennfeldoptimierung macht und was es kostet ?
    Ich würde dies gerne machen und vielleicht mal eine Leistungsmessung DAVOR und eine DANACH machen einfach damit wir hier alle was dazu lernen ob das Hokus Pokus ist und wenn nicht was es im Klartext bringt….. was meinst Du dazu??

    Ganz lieben Dank und viele Grüße

    Antwort
    • 3. September 2018 um 09:26
      Permalink

      Hallo Bernd,

      Vielen vielen Dank für das positive Feedback.
      Leider muss ich zugeben, dass ich damals noch sehr naiv war, und mir auch nicht die Möglichkeiten einer Star Diagnose zur Verfügung standen, weshalb ich leider beim M271 Motor kein Abgleich zwischen vorher und nachher machen konnte.
      Eine Kennfeldoptimierung habe ich durchführen lassen beim Tuner um die Ecke. Dies habe ich machen lassen, weil ich mir nicht sicher war, ob das MSG es mitbekommt, dass der LAdedruck erhöht wurde und die Adaption genügend Spielraum lässt, die Einspritzmenge anzupassen.

      Wenn du eine Leistungsmessung davor und danach machen möchtest, liebend gerne 🙂 Eigentlich reicht auch schon ein simples Zeiten messen via GPS oder OBD Zeitsignal. Vielleicht einfach im 4. Gang von 2000 U/min bis Begrenzer und dann vergleicht man die Zeiten. Dann hätte man wenigstens irgendwelche Richtwerte. Wichtig wäre nur, dass die Strecke die selbe ist und das Wetter ungefähr gleich ist.

      Grüße und viel Erfolg.

      Antwort

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