Das Zustandsdiagramm leicht erklärt

Ein Zustandsdiagramm beschreibt beispielsweise das Verhalten von Software während eines oder mehreren bestimmten Zuständen. Zur Laufzeit eines Programms, kann es verschiedene Zustände durchlaufen, bis es schließlich beendet wird. Mittels des Zustandsdiagramms, kann man diese Zustände abbilden und ihren Werdegang ermitteln.

Im grundlegenden besteht ein Zustandsdiagramm aus den folgenden vier Elementen:

  • Zustand: Der Zustand wird durch ein an den Ecken abgerundetes Rechteck dargestellt und beschreibt im inneren den Zustand kurz und prägnant.
  • Objekterzeugung: Dieses Element kann nur einmal pro Zustandsdiagramm verwendet werden und beschreibt den Startpunkt eines jeden Diagramms. Das Element wird durch einen voll ausgefüllten Kreis dargestellt.
  • Objektvernichtung: Endet ein Programm (unabhängig davon, ob es vom Benutzer gewollt oder nicht gewollt ist), wird dies mit einem Kreis dargstellt, in dem ein kleinerer ausgefüllter Kreis ist. Dieses Element darf entfallen, kann aber auch mehrfach benutzt werden.
  • Übergang: Die Übergänge zwischen den einzelnen Zuständen werden mittels Pfeilen dargestellt. Die Pfeile werden jeweils mit den Auslöser-Bezeichnung beschriftet. Beispiel: „Geld eingeworfen“.

Pseudozustände

Mit Pseudozuständen ist es möglich komplexere Zustandsdiagramme abzubilden, eine vollständige Liste alle verfügbaren Knotenelemente erhaltet ihr hier: http://help.innovator.de/12.0/de_de/Innovator/Content/Ref.MetaM.UML/SMDia.htm

Entscheidung: Beschreibt einen Übergang mit zwei Möglichkeiten. Dabei kann entschieden werden, welcher Auslöser ausgeführt wird und welcher Zustand darauf fogt.

Kreuzung: Werden verwendet um mehrere Transitionen zu verbinden.

Terminator: Beendet den Lebenszyklus.

Vereininigung: Ist das Gegenstück zur Gabelung und vereinigt parallele Zweige wieder miteinander.

Gabelung: Spaltet die eingehende Transition in mehrer parallele Zweige auf.

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